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Pflege

Bürsten:

Schon der Züchter fängt an, den kleinen Welpen zu bürsten. Das benötigt nicht unbedingt das Fell, sondern viel mehr geht es darum, den engen Kontakt mit dem kleinen Welpen zu festigen.

Der Welpe lernt hierbei schon auf die ersten Kommandos zu hören. Vorsichtig wird er in die Hand genommen und von unten gestützt, mit der Bürste gehen wir über sein Fell und geben das Kommando „Steh“. Dann wird er gelobt. Noch ist es ein Spiel!

Später, wenn sich der Welpe daran gewöhnt hat, bleibt er schon alleine stehen und wir können ihn von vorne nach hinten durchbürsten. Einmal in der Woche sollte das Fell gepflegt werden. Auch tägliches bürsten kann nicht schaden, es ist aber nicht dringend nötig.

Wenn der Shiba sich im Fellwechsel befindet, dann ist auf jeden Fall wieder das tägliche Bürsten angesagt. Das abgestorbene Haar muss raus, um so schneller wächst das neue Haar nach. Hierbei kann auch von hinten nach vorne gebürstet werden. Um das Herumfliegen der Haare beim Bürsten zu verhindern, können Sie Ihren Shiba etwas mit Wasser einsprühen und dann brüsten. Besonders im Sommer wird er großen Gefallen daran finden.

Zuerst geht beim Fellwechsel die Unterwolle raus. Diese kann man sehr gut mit einer normalen Hundebürste entfernen. Ist die Unterwolle ganz draußen und das neue Haar ist schon etwas nachgewachsen, dann beginnt sich langsam das Deckhaar zu lösen. Da dieses Haar sehr glatt und etwas fester ist, kann man es kaum mit der Bürste herausbürsten. Hierfür eignet sich ein Striegel. Er zieht das glatte Haar heraus.

In dieser Zeit verliert das Tier zahlreiche Haare. Durch seine dichte Unterwolle verfügt der Shiba Inu über ein flauschiges Haarkleid. Dabei besteht für Dich kein Grund zur Sorge!

Auch die Rute sollte beim Pflegen nicht vergessen werden. Aber Vorsicht! Ihr Shiba ist hier sehr empfindlich. Sie bürsten vom Rutenansatz zur Rutenspitze hin. Wenn Sie gut durchkommen, können Sie auch ein wenig in entgegengesetzter Richtung bürsten, dann wird die Rute schön buschig.

Gehört gelegentliches Baden zu der Fellpflege des Shiba Inu.

Zudem präsentiert sich der Shiba Inu als reinlicher Hund. Er kümmert sich ausgiebig um sein Fell und säubert es beinahe katzenhaft. Einen weiteren Vorteil bei der Pflege dieses Hundes stellt sein geringer Eigengeruch dar. Das unterscheidet den Vierbeiner von anderen Hunderassen. Selbst im nassen Zustand verströmt Dein Haustier keinen unangenehmen Geruch.

Verabreichst Du Deinem Hund von Zeit zu Zeit Leinsamenöl. Dieses träufelst Du über das Futter des Haustiers. Das Öl macht das Haarkleid des Rassehundes geschmeidig und glänzend.

Krallen:

Der Züchter hat bei den Welpen schon die kleinen Krallen geschnitten, das ist nötig, damit beim Säugen (Milchtritt) die Mutter von den Welpenkrallen nicht verletzt wird.

Jetzt, wo der Welpe größer geworden ist und nun auch viel läuft, läuft er sich die Krallen zum Teil selbst ab. Oft reicht das aber nicht aus! Besonders die vordere Seitenkralle hat keinen Kontakt zum Boden und kann sich nicht abwetzen. Es gibt Shiba's, die sich diese Kralle selbst abnagen und immer in der richtigen Länge halten. Wenn Ihr Shiba das nicht selbst macht, dann müssen Sie es für ihn tun. Hier bietet sich eine handelsübliche Krallenschere an.

Der beste Moment, um die Krallen zu schneiden, ist, wenn Ihr Shiba sich schön beschäftigt hatte und nun eine Erholungspause einlegen möchte. Krallenschneiden ist für den Shiba ein Graus, lassen Sie es aber auf keinen Fall durchgehen, es gehört zu seinem Leben dazu und mit freundlichem Zureden werden Sie es schon schaffen. Zu lange Krallen behindern ihm beim Laufen. Wenn Sie noch etwas Unsicher sind, wie viel Sie von den Krallen abschneiden müssen, so machen Sie es in ganz kleinen Schritten. Eine Kralle wird sich vorgenommen und in ganz kleinen Scheibchen abgeschnitten. Immer Stück für Stück. Dann kommt die nächste Kralle dran. Bei den hellen Krallen kann man gut erkennen, wie viel abgeschnitten werden muss, aber nicht bei den dunklen Krallen. Hier muss man sich langsam vortasten. Übung macht den Meister... aber... Besser bei Tierarzt!   

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Text mit freundlicher Genehmigung von Doris Raue "Benii Ken's" teilweise entnommen aus: